Für Kindergärten und -tagesstätten

Wir wachsen mit unserem Gemüse

Gemüsebeete für Kids

„Du, Frau Müller, woher kommen eigentlich Radieschen?“

Unter anderem aus den Hochbeeten unseres Projekts „Gemüsebeete für Kids“. Im Jahr 2008 haben wir es im Rahmen unserer Initiative „Aus Liebe zum Nachwuchs“ ins Leben gerufen. Seither lernen Vorschüler:innen in Kindergärten und -tagesstätten im ganzen Land spielerisch und mit allen Sinnen am eigenen Hochbeet, wie Gemüse wächst und gedeiht. Und natürlich, dass Karotten, Kohlrabi und Kopfsalat jede Menge Pflege benötigen, bevor sie auf den Tellern landen können. So schärfen wir das Bewusstsein der Kleinsten in unserer Mitte für wertvolle Nahrungsmittel und ausgewogene Ernährung.

Wir finden: Theorie ist gut. Praxis ist unschlagbar – und die soll richtig Spaß machen: Bei unserem Projekt werden die Kinder selbst zu Gärtnern. Sie buddeln, harken, gießen und legen so, gemeinsam mit einem geschulten Team im Auftrag der EDEKA Stiftung, Gemüsehochbeete an. Die Kleinen übernehmen Verantwortung für ihr Beet. Und erhalten dazu Setzlinge, Pflanzensamen, Schürzen und Gießkannen sowie begleitende Lernmaterialien.

Frühkindliches Lernen und Erleben ist der Schlüssel für nachhaltige Bildung – und der Kern unseres ernährungspädagogischen Konzepts. Die Kids profitieren vom aktiven Naturerlebnis und von abwechslungsreichem, altersgerecht aufbereitetem Ernährungswissen.

  • Viele Gießkännchen des Projekts "Gemüsebeete für Kids" sind in Reihe aufgestellt.
  • Kita-Kinder und ein Teammitglied der EDEKA Stiftung beobachten am Hochbeet, wie ein Junge einen Setzling einpflanzt.
  • Ein Setzling wird in einer Hand gehalten bei "Gemüsebeete für Kids".
  • Zwei Kita-Kinder stehen lächelnd an einem frisch bepflanzten Hochbeet bei "Gemüsebeete für Kids" der EDEKA Stiftung.
  • Kita-Kinder stehen um ein Hochbeet herum und pflanzen Setzlinge ein bei "Gemüsebeete für Kids".
  • Viele Kita-Kinder stehend mit blau-gelben Schürzen um ein Hochbeet herum und gießen die neu gepflanzten Setzlinge darin.
  • Eine kleine blau-gelbe Kinder-Gießkanne wird aus einer großen Gießkanne aufgefüllt bei "Gemüsebeete für Kids".
  • Ein Mädchen in einer gelb-blauen Schürze hält einen Setzling in der Hand bei "Gemüsebeete für Kids".
  • Ein Kind in einer blau-gelben Schürze sitz auf dem Rasen und lächelt bei "Gemüsebeete für Kids".
Ein Junge hilft einem anderen eine Schürze zu zubinden. Sie stehen vor einem Hochbeet bei "Gemüsebeete für Kids".

Unsere Überzeugung

Wenn bereits Vorschulkinder ihr eigenes Gemüse säen, pflegen, ernten und gemeinsam essen, verändert das ihre Einstellung zu Lebensmitteln. Es verbessert ihre Ernährungsgewohnheiten nachhaltig.

  • Die Kinder lernen, wie Gemüse angebaut wird und erfahren, dass es nicht im Supermarkt wächst.

    Andrea Durmsdorff, Haus für Kinder Piccolino, Friesoythe
  • Mir ist es wichtig, dass die Kinder wissen, wie viel Arbeit dahintersteckt, bis aus einem Samen reifes Gemüse wird.

    Pate Christian Höfling, EDEKA-Kaufmann aus Oststeinbek
  • Wir haben uns für das Projekt entschieden, weil wir festgestellt haben, dass Kinder oftmals nicht mehr wissen, woher die Gurke oder Karotte kommt.

    Kindertagesstätte St. Josef, Aschaffenburg
  • Leichter und aufregender kann man Kindern dieses Wissen nicht nahebringen!

    Bianca Schätz, EDEKA-Kauffrau aus Fürth-Hardhöhe

Was wir bisher erreicht haben

Seit über 15 Jahren wächst und gedeiht das Projekt „Gemüsebeete für Kids“. Was zunächst in Kindergärten und Kindertagesstätten vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen begonnen hat, schlägt heute in allen Regionen Deutschlands feste Wurzeln. Ein Erfolg, der auch im persönlichen Einsatz der Projekt-Pat:innen begründet liegt – den teilnehmenden EDEKA-Kaufleuten. Jahr für Jahr kümmern sie sich gemeinsam mit den Vorschulkindern, den Teams ihres jeweiligen Patenkindergartens sowie den geschulten Helfer:innen der EDEKA Stiftung um die Hochbeete. Diese Kontinuität stellt den nachhaltigen Erfolg unseres Projekts sicher.

  • Tarik von der Rasseldasselbande aus dem Buch zu "Gemüsebeete für Kids".

    2,5 Mio.

    Kita-Kinder erreicht

  • Lotta von der Rasseldasselbande aus dem Buch zu "Gemüsebeete für Kids".

    rund 32.500

    Anpflanz-Aktionen

  • Noemi von der Rasseldasselbande aus dem Buch zu "Gemüsebeete für Kids".

    in rund 1.800

    Städten und Gemeinden

Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Vorschulkindern während der Corona-Pandemie

Wie hat sich das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kita-Kindern zu Corona-Zeiten verändert? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet die Studie der EDEKA Stiftung und YouGov aus dem Jahr 2021. Die Pandemie stellte die Speisepläne der Eltern auf den Kopf: Nahmen viele Kinder ihr Mittagessen vorher in einer Kinderbetreuung ein, mussten Eltern nun zu Hause für eine kindgerechte und ausgewogene Ernährung sorgen. Besonders erfreulich: Die meisten Eltern übernahmen in Sachen Ernährung Verantwortung. So gaben 45 % der befragten Eltern an, häufiger gekocht zu haben als vor den Lockdowns und 33 % verwendeten beim Kochen häufiger frische Zutaten. Besorgniserregende Ergebnisse: Ein Drittel der Kinder verzehrte laut ihren Eltern mehr süße und salzige Snacks als vor der Pandemie.

  • Tarik von der Rasseldasselbande aus dem Buch zu "Gemüsebeete für Kids".

    45%

    der Eltern kochten während der Pandemie häufiger selbst

  • Lotta von der Rasseldasselbande aus dem Buch zu "Gemüsebeete für Kids".

    33%

    der Eltern verwendeten häufiger frische Zutaten

  • Noemi von der Rasseldasselbande aus dem Buch zu "Gemüsebeete für Kids".

    1/3

    der Kinder aßen mehr süße und salzige Snacks als vor der Pandemie

Zentrale Ergebnisse der Studie

Fast 60 % (57%) der Eltern kochten 5-6 Mal pro Woche mit frischen Zutaten für ihre Kinder. Schnippeln gegen Frust und Langeweile: Bei der Zubereitung der Mahlzeiten ergriffen viele Eltern auch die Chance, aktiv etwas für die Ernährungsbildung ihrer Kinder zu tun. So banden 32 % der befragten Eltern ihre Kinder mindestens 3-4 Mal in der Woche aktiv bei der Zubereitung der Mahlzeiten ein.

16 Prozent der Kinder haben während der Lockdowns größere Mengen gegessen als zuvor. Als Gründe wurden Langeweile, Einsamkeit und Frust genannt.

Süßigkeiten und Snacks standen auch während der Pandemie hoch im Kurs: Über zwei Drittel (73%) der befragten Eltern räumten ein, dass ihre Kleinen an mindestens 3-4 Tagen in der Woche süße und salzige Snacks gefuttert haben. Ein Drittel der Kinder verzehrte damit sogar mehr süße und salzige Snacks als vor der Pandemie

8 Prozent der Kinder haben mehr zugenommen, als für Ihre Entwicklung zu erwarten war. Grund dafür ist, dass viele Kids (16%) während des Lockdowns aus Langeweile, Einsamkeit oder Frust mehr gegessen haben als vorher.

Ungesundes Fastfood wie Burger, Pizza und Pommes spielte dagegen für die Ernährung der Vorschulkinder keine Rolle. Die Mehrheit der Eltern (89%) konnte hier klar antworten, dass die Kids während der Pandemie höchstens 1-2 Mal Fastfood wir Burger, Pommes und Pizza aßen. Neben der Ernährung wurden die Eltern auch nach dem Bewegungsverhalten ihrer Kinder während der Lockdowns befragt. Ein weiterer Faktor für die Gewichtszunahme von einigen Kindern waren die mangelnden Bewegungsmöglichkeiten.

Mangelnde Bewegungsmöglichkeiten waren ein weiterer Faktor für die Gewichtszunahme der Kids in Lockdown-Zeiten: 31 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihr Kind weniger bewegt habe als vor der Pandemie. Laut Bundesgesundheitsministerium sollten Kindergartenkinder eine tägliche Bewegungszeit von mindestens 180 Minuten erreichen. Wie die Studie zeigt, bewegten sich 20 Prozent der Vorschulkinder im Lockdown jedoch täglich nur bis zu einer halben Stunde. Viele der befragten Eltern versuchen der Krise jedoch auch etwas Positives abzugewinnen. So wollen sich 38 Prozent der Eltern auch nach der Pandemie weiter zusammen mit ihren Kids bewegen, zum Beispiel bei gemeinsamen Spaziergängen.

In einer online-basierten Umfrage der EDEKA Stiftung und YouGov wurden 1.008 Eltern von 4-6-jährigen Vorschulkindern vom 01 bis 17. Juli 2021 zum Ernährungs- und Bewegungsverhalten Ihrer Kinder während der Lockdowns befragt.

Die Projekte der EDEKA Stiftung sind Teil von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung".

Wir sind IN FORM!

Unsere Projekte sind Teil von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, die von den Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Gesundheit getragen wird.